RUMS #40 | Dinkelkissen gegen herbstkalte Füße

Rrrrrruummmsssss!

Heute gibt’s nur ne Kleinigkeit, da ich momentan öfter auf der Wiesn als im Nähzimmer verweile. Jetzt musste ich aber mal zwei “Wellness-Tage” einlegen. Meine Füße sind vom vielen auf den Bänken tanzen schon ziemlich mitgenommen. Schon der Anblick von Highheels treibt mir die Tränen in die Augen. Und weil auch mein Hinterteil von den harten Bänken schon ganz platt ist, habe ich’s mir heute mit einem interessanten Buch – auf der Couch liegend – gemütlich gemacht. Aber schon nach kurzer Zeit hatte ich kalte Füße, kramte mein Dinkelkissen hervor und muss zugeben, dass ich wirklich erschrak, wie mitgenommen es mittlerweile schon aussieht.

Als Nähwahnsinnige kann man das ja nicht so einfach auf sich sitzen lassen, zumal mittlerweile sowieso die Stoffregale überquellen [und am 20.10. ist doch Stoffmarkt in Freising. Also muss schnell wieder Platz geschaffen werden].

Mein bisheriges Dinkelkissen war ganz einfach gemacht: Rechteckig, eine Seite Baumwollstoff, eine Seite Frottee. Aber waschen ist nicht, denn die Dinkelkerne sind direkt eingenäht. Noch ein Grund mehr für einen Dinkelkissen-Nachfolger.
Stoffe, Form und Größe hatten sich meiner Meinung nach bewährt, wenn es auch nicht außerordentlich kreativ ist. Nun wollte ich aber lieber einen schönen Bezug für ein Dinkelkissen, den ich auch ab und an in die Waschmaschine stecken kann. Eine Packung Dinkelkerne hatte ich noch da (gibt’s für kleines Geld im dROGERIEmARKT). Aus einem alten und festen Baumwollstoff wurde dann ein Rechteck (21x27cm) genäht und bis auf eine kleine Öffnung verschlossen. Mit einem Trichter habe ich die Dinkelkerne eingefüllt und die Öffnung anschließend zugenäht.

Dann ging es an den Bezug. Dafür habe ich ein türkisfarbenes Handtuch, das ich schon vor langer Zeit gekauft hatte, verwendet – mein Wohnzimmer ist rundherum in weiß und türkis gehalten, die Couch ist anthrazitfarben – türkis passt also. Für die andere Seite musste mein momentaner Lieblingsstoff mit den Matroschkas mal wieder herhalten. Ja, das Dinkelkissen soll doch auch zu meiner Sternchen-Fleecedecke passen.
Schnell die Nähmaschine angeschmissen, einen Bezug mit Hotelverschluss und ein paar Applikationen genäht. Fertig.

Eigentlich kann ich Hotelverschlüsse ja gar nicht so gut leiden, weil die Öffnung immer so aufklafft. So war’s natürlich auch diesmal. Macht aber nichts, denn seit ich meinen Mädchenwerkzeugkoffer mit gaaaanz vielen KamSnaps und Zange habe, mache ich klaffenden Öffnungen ruckzuck den Garaus ;-)

Dinkelkissen selber nähen

KamSnap-Alaaaarm!

Aber genug jetzt geschrieben…Kissen 3 Minuten in die Mikrowelle und ab damit

RUMS - Habt alle einen schönen Tag!

4 Kommentare

  1. greenfietsen

    Allein das Aussehen deines tollen Dinkelkissens ist ja schon ein Trost bei kalten Füßen und Bauchweh. :-) Sehr hübsch! Der türkisfarbene Frottee ist klasse! Liebe Grüße, Katharina

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  2. Frau Mena

    Klasse! Und ja, meine Dinkelkerne sind auch meistens direkt eingenäht, aber mit Hotelverschluss habe ich auch schon getestet. Unsere aktuellen Sofakissen habe ich übrigens auch nachträglich mit Kam Snaps verschlossen, hihi.

    Viele Grüße,
    Frau Mena.

    Antworten
  3. Contadina

    Was mich jetzt dazu inspiriert, mir auch so eins zu nähen… :-)

    Allerdings muss ich auf Kirschkerne ausweichen, die habe ich noch hier rumliegen.

    Frottee ist für so ein Kissen eine wirklich tolle Idee – bunte Handtücher gibt es ja oft günstig zu kaufen!

    Gefällt mir ausgesprochen gut, dein Dinkelkissen! :-)

    Liebe Grüße
    Sabine

    Antworten
  4. Pingback: Zirbenkissen & Co. | Urlaub für daheim

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